Die Schriftstellerin

In Memoriam an Maria Gräfin Razumovsky: Die Schriftstellerin

† Oktober 2015
Maria Gräfin Razumovsky wurde am 9.3.1923 geboren. Die Familie bestand aus 5 Kindern. Aufgewachsen auf dem Familiengut in der Tschechoslowakei — enteignet und vom Krieg gezeichnet kam die Familie im Jahre 1946 nach Österreich.

Das Interesse für das geschriebene Wort war schon als Kind ausgeprägt und die Mutter, eine geborene Savoy-Wittgenstein, schrieb regelmäßig Tagebuch und auch ihre Töchter setzten diese Tradition fort.

Von 1946-1986 arbeitete Maria Razumovsky als B-Beamtin in der Österreichischen Nationalbibliothek. Ihr Aufgabenbereich war die Leitung des Referates für internationale Angelegenheiten und sie war außerdem die Referentin für russische Literatur. Hier hatte sie Gelegenheit, Material für ihre Erstveröffentlichung zu sammeln.

Ihr erstes Buch widmete sie der russischen, in ihrer Heimat verfolgten, Dichterin Maria Zwetajewa. Es folgten die Veröffentlichung der von ihr selbst und zwei ihrer Schwestern verfassten Tagebücher über die Zeit von 1938-1946, eine Familienchronik und das Tagebuch ihrer Mutter.

Mit Freundinnen gründete die Gräfin eine Hilfsorganisation für Russland. Bei einem ihrer Treffen schenkte eine der Freundinnen Gräfin Razumovsky ein schmales rotes Buch. Es beinhaltete die Gebete des russisch-orthodoxen, ermordeten Priesters Aleksandr Menj.

Maria Razumovsky hatte im Haus Malta begonnen, diese Gebete vom Russischen ins Deutsche zu übersetzen.

In Memoriam an Wolfgang Graf von Thun und Hohenstein: Sammler mit großer Leidenschaft

† Februar 2016
In den 20 Jahren, die Graf Thun-Hohenstein im Haus Malta lebe, ist eine nennenswerte Sammlung von Bild- und Tonträgern entstanden – 300 CDs, 53 Opern, 19 Konzerte in Bild und Ton sowie 26 Theateraufführungen, alle auf Video oder DVD.

Seine Idee war, mit einer guten Technik einer hervorragenden Akustik im Vorführraum und scharfen Bildern auf einer Bildfläche von 3 mal 4 Metern, die Voraussetzung zu schaffen, „sich der Illusion hinzugeben, nun selbst in der Oper, im Theater oder im Konzertsaal …zu sein.“ Sein Konzept ist aufgegangen: Wenn die Besucher applaudierten, dann hatten sie sich wohl dieser Illusion hingegeben.

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